Sanierung der Hauptpiste am EuroAirport

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Überblick über das Sanierungsprojekt

Im Frühjahr 2026 wurden am EuroAirport der zentrale Abschnitt der Hauptpiste 15/33 sowie der Taxiway Bravo saniert. Die Arbeiten dienten der langfristigen Sicherheit und Zuverlässigkeit der zentralen Flugbetriebsflächen. Die Hauptpiste war während der Bauphase vollständig geschlossen und wurde am 16. Mai 2026 wieder in Betrieb genommen.

Während der Bauarbeiten blieb die Sekundärpiste 07/25 in Betrieb, sodass ein eingeschränkter Flugbetrieb aufrechterhalten werden konnte.

Die Massnahme war Teil des laufenden Instandhaltungsprogramms für die Flughafeninfrastruktur.

Umfang der Arbeiten

Erneuert wurden der zentrale Abschnitt der Hauptpiste 15/33 sowie der Taxiway Bravo.

  • Sanierung von rund 1500 Metern der Hauptpiste 15/33
  • Erneuerung von rund 2100 Metern des Taxiway Bravo
  • Widerstandsfähiger Beton für hohe Belastbarkeit und lange Lebensdauer

Hintergrund: Entwicklung der Hauptpiste

Seit ihrem Bau im Jahr 1953 wurde die Hauptpiste mehrfach modernisiert: 1978 durch die Verlängerung nach Norden, 1991 durch die Erneuerung des südlichen Abschnitts und 2011 durch die Sanierung des nördlichen Abschnitts. Die Sanierung 2026 setzte diese langfristige Modernisierung fort.

Zeitlicher Ablauf & Bauorganisation
Bild Zeitlicher Ablauf & Bauorganisation

Die vorbereitenden Arbeiten begannen im September 2024. Die Hauptarbeiten an der Hauptpiste und am Taxiway Bravo fanden im Frühjahr 2026 statt. Während dieser Phase war die Hauptpiste vollständig geschlossen. Der Flugbetrieb wurde eingeschränkt über die Sekundärpiste 07/25 geführt.

Der Baustellenstützpunkt wurde auf temporär genutzten landwirtschaftlichen Flächen eingerichtet. Diese werden bis spätestens 2027 wieder in ihren Ursprungszustand zurückgeführt. Bereits Ende 2023 fand im Baustellenbereich eine archäologische Untersuchung statt.

Beauftragte Unternehmen

Mit der Ausführung waren folgende Arbeitsgemeinschaften beauftragt:

  • Hauptpiste 15/33: ARGE WALO Bertschinger AG (Schweiz) und TRBA (Belgien/Frankreich)
  • Taxiway Bravo: ARGE TRABET / KARP KNEIP (Frankreich/Luxemburg)

Lärmüberwachung und Schutzmassnahmen

Der von der Baustelle ausgehende Lärm wird während der Sanierungsarbeiten überwacht. Ein spezialisiertes Akustikbüro erstellt das Überwachungskonzept, führt die Messungen durch und wertet die Ergebnisse aus. Ausserdem werden verschiedene Massnahmen zur Begrenzung des Lärms ergriffen:

  • Bündelung der lärmintensivsten Arbeiten auf den Tageszeitraum
  • Bevorzugter Einsatz von Lichtsignalisation zur Kennzeichnung von Gefahrenzonen rund um die Maschinen anstelle von akustischen Warnsignalen
  • Installation mobiler Schallschutzwände während den besonders lärmintensiven Arbeiten

Fluglärm

Baustellen- und Fluglärm wurden während der Sanierungsphase überwacht. Zur Begrenzung des Baustellenlärms wurden lärmintensive Arbeiten gebündelt, Lichtsignale bevorzugt eingesetzt und mobile Schallschutzwände genutzt.

Die Messstationen und gemessenen Werte können weiterhin im Online-Tool TraVis eingesehen werden.

FAQ - Fragen und Antworten

Bilder

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Foto Pistensanierung vom 15. April 2026
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Foto Pistensanierung vom 15. April 2026
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Foto Pistensanierung vom 15. April 2026

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