FAQ Pistensanierung

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Welche Auswirkungen hat die Nutzung der Sekundärpiste 07/25 während der Bauphase auf die Lärmbelastung?

Die Sekundärpiste 07/25 bleibt in Betrieb, sodass ein eingeschränkter Flugbetrieb weiterhin möglich ist.

Da die Hauptpiste während der Bauphase nicht genutzt werden kann, werden einige IFR-Flugbewegungen über die Sekundärpiste abgewickelt. Es handelt sich dabei um Flugbewegungen mit grösseren Flugzeugen (Typ A319/320), die im Normalbetrieb nur selten über die Sekundärpiste abgewickelt werden. Die veränderte Nutzung der Sekundärpiste 07/25 führt dazu, dass Fluglärm auch in Gebieten wahrnehmbar ist, die bisher wenig oder anders vom Flugverkehr betroffen waren.

Eine vollständige Übersicht des Passagierflugangebots während der Renovationsphase finden Sie hier.

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Welche Massnahmen werden zur Überwachung und Begrenzung des Baulärms während der Sanierungsarbeiten ergriffen?

Der von der Baustelle ausgehende Lärm wird während der Sanierungsarbeiten überwacht. Ein spezialisiertes Akustikbüro erstellt das Überwachungskonzept, führt die Messungen durch und wertet die Ergebnisse aus. Ausserdem werden verschiedene Massnahmen zur Begrenzung des Lärms ergriffen:

  • Bündelung der lärmintensivsten Arbeiten auf den Tageszeitraum
  • Bevorzugter Einsatz von Lichtsignalisation zur Kennzeichnung von Gefahrenzonen rund um die Maschinen anstelle von akustischen Warnsignalen
  • Installation mobiler Schallschutzwände während den besonders lärmintensiven Arbeiten
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Wie wird der Fluglärm aufgrund der veränderten Nutzung der Sekundärpiste 07/25 überwacht?

Durch den veränderten Flugbetrieb mit einer veränderten Nutzung der Sekundärpiste 07/25 kommt es zu Fluglärm über Gemeinden, die bisher kaum vom Flugverkehr betroffen waren. Dieser wird während der gesamten Bauphase mit drei mobilen Lärmmessstationen im An- und Abflugbereich der Piste 07/25 überwacht. 

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Warum wird gerade in dieser Zeit saniert?

Es war eine Abwägung verschiedener Faktoren, darunter die zu erwartenden Wetterverhältnisse sowie betriebliche Aspekte wie das Passagieraufkommen. 

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Warum muss die Hauptpiste saniert werden? Wann wurde sie zum letzten Mal saniert?

Nach Jahrzehnten intensiver Nutzung ist eine Sanierung der Hauptpiste 15/33 des EuroAirport erforderlich.

Seit dem ursprünglichen Bau im Jahr 1953 wurde die Hauptpiste mehrfach modernisiert:

  • 1978: Verlängerung nach Norden
  • 1991: Erneuerung des südlichen Abschnitts
  • 2011: Sanierung des nördlichen Abschnitts

Diese nun anstehende Massnahme ist Teil eines langfristigen Instandhaltungsprogramms zur Sicherstellung der Betriebssicherheit.

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Warum fliegen nur easyJet und GP Aviation? War das der Entscheid des EuroAirport?

Während die Hauptpiste für alle Flugzeugtypen geeignet ist, kann die kürzere Ost-West-Piste nur von kleineren und leichteren Flugzeugen genutzt werden. Zu grosse bzw. zu schwere Maschinen können dort nicht starten. Während der Sanierung der Hauptpiste ist diese für den Flugbetrieb gesperrt. Die Sekundärpiste 07/25 bleibt jedoch in Betrieb, sodass ein eingeschränkter Flugbetrieb weiterhin möglich ist.

Alle Airlines haben geprüft, ob sie ihre Flüge während der Sanierung über die Ost-West-Piste aufrechterhalten können. Es gibt drei Hauptgründe, weshalb sich mehrere von ihnen dagegen entschieden haben: Entweder ist die angeflogene Destination zu weit entfernt (die Maschinen wären aufgrund des notwendigen Treibstoffs zu schwer), der eingesetzte Flugzeugtyp ist grundsätzlich zu gross oder zu schwer, oder die Airline konnte keine geeigneten alternativen Flugzeuge einsetzen.

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Während der Sanierungsphase werden täglich nur gerade 14 Passagierflugzeuge starten und 14 landen. Wie viele Starts und Landungen (Flugbewegungen) gibt es am EuroAirport in dieser Zeit normalerweise an einem Tag?

Während der Schliessung der Hauptpiste sind 28 Passagierflüge pro Tag geplant (14 Starts und 14 Landungen). Im gleichen Zeitraum von 36 Tagen im Jahr 2024 gab es durchschnittlich rund 200 Passagierflüge (Starts und Landungen) pro Tag.

Wir rechnen zusätzlich mit rund 55 weiteren Flügen (Starts und Landungen) pro Tag während dieser Zeit (Expressfracht, Flüge der auf Wartung und Umbau spezialisierten Unternehmen (Jet Aviation, AMAC etc.) sowie Flüge der am EuroAirport stationierten Kleinflugzeuge). Total also rund 80 Flüge (Starts und Landungen) pro Tag. 

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Werden während der Sanierung der Hauptpiste weiterhin Frachtflüge durchgeführt? Wenn ja: Wie hoch ist der Anteil im Vergleich zu „normalen” Zeiten? Und welche Art von Frachtflügen werden wohl durchgeführt? Vor allem Expressflüge?

Ja, es wird während der Sanierung weiterhin Frachtflüge geben – allerdings hauptsächlich mit kleineren Flugzeugen und vor allem im Bereich der Expressfracht. Wir gehen von einer ähnlichen Anzahl an Flugbewegungen für die Expressfracht aus wie in normalen Zeiten, jedoch mit kleineren Maschinen. Klassische Cargo-Flüge mit grösseren Frachtern werden voraussichtlich nicht stattfinden.

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Hat die Pistensanierung Einfluss auf das Nachtflugverbot? (bei den Passagierflügen nicht, wie ich gesehen habe, da die letzte Flugbewegung um 18:10 Uhr ist: Aber wie ist es bei Frachtflügen? Gibt es da Ausnahmen wegen der geringen Pistenkapazität?)

Nein, die Pistensanierung hat keinen Einfluss auf das Nachtflugverbot. Die verfügbare Kapazität der Sekundärpiste reicht für das erwartete Verkehrsaufkommen aus. Ausnahmebewilligungen können wie üblich beantragt werden, genau wie im regulären Betrieb. 

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Der Wind bläst auf dem Euro Airport in der Regel von Norden nach Süden, so ist auch die Hauptpiste ausgerichtet. Die kleinere Sekundärpiste verläuft jedoch von Ost nach West – die Flugzeuge dürften demnach vermehrt Seitenwind haben. Ist damit zu rechnen, dass öfters mal ein Flug deswegen abgesagt werden muss?

Das liegt im Bereich des Möglichen, ja

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Bei der Sekundärpiste zwischen 15. April und 20. Mai 2026: Über welche Gemeinen und / oder Stadtteile Basels verläuft die Startroute? Und über welche Gemeinen und / oder Stadtteile Basels verläuft die Landeroute?

Die Routen der Landungen und Starts während der Schliessung der Hauptpiste führen in der Regel nicht über Schweizer Gebiet.

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Für welche Gemeinden und / oder Stadtteile Basels muss in dieser Zeit mit einer höheren Lärmbelastung gerechnet werden?

Für keine Gemeinden oder Stadtteile Basels ist während der Schliessung der Hauptpiste mit einer erhöhten Lärmbelastung zu rechnen. Im Gegenteil: Während dieser Zeit wird die Lärmbelastung dort abnehmen, da die An- und Abflugrouten während dieser Zeit in der Regel nicht über Schweizer Gebiet führen.

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Wie häufig wird in „normalen” Zeiten die Sekundärpiste überhaupt genutzt? Und warum so selten?

In „normalen“ Zeiten wird die Sekundärpiste nur sehr selten genutzt. Im Jahr 2024 fanden lediglich rund 1% der Flüge über die Piste 25 statt. Aufgrund ihrer kürzeren Länge kann sie nur von einem kleinen Teil der auf unserer Plattform operierenden Flugzeuge genutzt werden. Ausserdem ist die Hauptpiste mit zwei hochpräzisen Instrumentenlandesystemen (ILS) ausgestattet, die Landungen bei nahezu jedem Wetter ermöglichen. Die kürzere Piste 25 verfügt über kein ILS. Wenn die Hauptpiste in Betrieb ist, ist es für die Flugsicherung betrieblich komplex, Bewegungen auf der kleineren Piste einzufügen, da diese die Hauptbetriebsrichtung kreuzen und dadurch zusätzliche Staffelungs- und Koordinationsanforderungen entstehen. 

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Wie hoch ist die Gesamtkapazität des Flughafens zwischen Mitte April und Mitte Mai normalerweise? Und wie wird sie voraussichtlich in der Sanierungsphase sein? (Passagierzahlen)

Zu den Passagierzahlen während dieser Zeit siehe Frage weiter oben.

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Wie sieht es mit dem kulinarischen Angebot aus? Wird das reduziert? Wenn ja: Was hat dann noch offen?

Es wird in den während der Bauarbeiten betriebenen Zonen jeweils mindestens ein Restaurationsangebot geöffnet sein: im öffentlichen zugänglichen Bereich auf der französischen und der Schweizer Seite, sowie nach den Sicherheitskontrollen im Bereich der Gates Süd und im Fingerdock.

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Werden die Privatpiloten während der Sanierung den Flughafen nutzen können? 

Der Betrieb der am EuroAirport stationierten Kleinflugzeuge kann während der Schliessung der Hauptpiste normal weitergeführt werden.

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Wie ich gesehen habe, ist die letzte Landung im Flugplan auf 18:10 Uhr vorgesehen. Der letzte Start ist gar um 15:15 Uhr. Da würden doch noch mehr Flüge drin liegen? Warum ist das nicht der Fall?

Dies ist eine operative Entscheidung von easyJet und GP Aviation im Zusammenhang mit möglichen Sichtbeeinträchtigungen in den Tagesrandstunden. Für weitere Informationen hierzu wenden Sie sich bitte direkt an die entsprechende Airline.

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Ursprünglich hiess es, dass jede Airline ihr Interesse an einer Aufrechterhaltung des Betriebs respektive am Starten und Landen auf der Kurzpiste anmelden kann. Nun haben aber «nur» Easyjet und GP Aviation entsprechende Slots gebucht.

Hatten sich auch andere Fluggesellschaften für den Betrieb via Ost-West-Piste erkundigt, jedoch abgesagt, etwa, weil ihre Flugzeugtypen für die Kurzpiste nicht geeignet sind? (Wizzair nutzt etwa in Basel nur oder vorwiegend A321, die grösser sind als die A320, welche easyJet vor allem einsetzt).

Während die Hauptpiste für alle Flugzeugtypen geeignet ist, kann die kürzere Ost-West-Piste nur von kleineren und leichteren Flugzeugen genutzt werden. Zu grosse bzw. zu schwere Maschinen können dort nicht starten. Während der Sanierung der Hauptpiste ist diese für den Flugbetrieb gesperrt. Die Sekundärpiste 07/25 bleibt jedoch in Betrieb, sodass ein eingeschränkter Flugbetrieb weiterhin möglich ist.

Alle Airlines haben geprüft, ob sie ihre Flüge während der Sanierung über die Ost-West-Piste aufrechterhalten können. Es gibt drei Hauptgründe, weshalb sich mehrere von ihnen dagegen entschieden haben: Entweder ist die angeflogene Destination zu weit entfernt (die Maschinen wären aufgrund des notwendigen Treibstoffs zu schwer), der eingesetzte Flugzeugtyp ist grundsätzlich zu gross oder zu schwer, oder die Airline konnte keine geeigneten alternativen Flugzeuge einsetzen.

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Die Kurzpiste ist eigentlich zu kurz für die von easyJet und GP Aviation genutzten Flugzeugtypen.

Werden nun easyJet und GP Aviation mit geringerem Gewicht (weniger Betankung / weniger Fluggäste oder aber weniger zugelassenes Gepäck) in Basel starten und landen während der Nutzung der Kurzpiste?

Nein, die Piste ist für die Flugzeugtypen von easyJet und GP Aviation nicht zu kurz. EasyJet und GP Aviation haben Destinationen ausgesucht, welche keine Reduktion des Payloads bedürfen, oder nur geringfügig.

Weiter entfernte Destinationen werden während dieser Zeit nicht bedient. (Payload bezeichnet das „Nutzgewicht“ eines Fluges – also Passagiere, Gepäck und Fracht.)

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Die Kurzpiste besitzt, wie es bei früheren Anlässen des EAP hiess, über kein Instrumentenlandesystem. Die Pilotinnen und Piloten müssen also nach Sicht landen, mit dem „VFR“-Prinzip (Visual Flight Rules).

Heisst das, dass der Betrieb früher als bei der Hauptpiste unterbrochen werden muss, wenn die Witterungsverhältnisse (Gewitter, starker Regen, Böen…) ungünstig sind?

Ja, das ist korrekt. Die sogenannten Minimas – also die minimalen Wetter- und Sichtbedingungen für Starts und Landungen – sind auf der Ost-West-Piste restriktiver als auf der Hauptpiste. So ist zum Beispiel eine Mindest­sichtweite von 5 000 m erforderlich, um dort landen zu können. Ungünstige Wetterverhältnisse wie Gewitter, starker Regen oder Böen können den Betrieb deshalb früher einschränken.

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Die Kurzpiste wird normalerweise „nur“ von Kleinflugzeugen genutzt.
Wird deren Betrieb nun normal möglich sein während der Hauptpistenschliessung?
Werden auch die Kunden der Flugzeugausstatter am EAP wie Jet Aviation mit ihren Jets ganz normal starten und landen in den sechs Wochen der Hauptpistenschliessung?

Der Betrieb der am EuroAirport stationierten Kleinflugzeuge kann während der Schliessung der Hauptpiste normal weitergeführt werden.

Die Betreiber der auf Wartung und Umbau spezialisierten Unternehmen (Jet Aviation, AMAC etc.) entscheiden jeweils selbst, ob die Ost-West-Piste für ihre Testflüge geeignet ist. Grundsätzlich können auch grössere Flugzeuge leer starten und landen. Von einem „ganz normalen“ Betrieb kann jedoch nicht gesprochen werden – die Flüge müssen an die kürzere Pistenlänge und die damit verbundenen betrieblichen Einschränkungen, etwa bei der Sicht, angepasst werden.

Es wird während der Sanierung auch weiterhin Frachtflüge geben – allerdings hauptsächlich mit kleineren Flugzeugen und vor allem im Bereich der Expressfracht. Wir gehen von einer ähnlichen Anzahl an Flugbewegungen für die Expressfracht aus wie in normalen Zeiten, jedoch mit kleineren Maschinen. Klassische Cargo-Flüge mit grösseren Frachtern werden voraussichtlich nicht stattfinden.

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