12/04/2007

Sanierung der Hauptpiste (16/34) : Baumängel festgestellt - keine Beeinträchtigung der Betriebssicherheit

Der EuroAirport gibt bekannt, dass nach den Sanierungsarbeiten auf der Hauptpiste (16/34), die vom 14. Mai bis 1. August 2006 durchgeführt wurden, gewisse Baumängel festgestellt worden sind.  Diese bautechnischen Probleme (leichte Unebenheiten und Rissbildung) beeinträchtigen auf keine Weise die Betriebssicherheit der Piste. Betroffen sind jedoch die Lebensdauer der Piste und die Baugarantie. Das zuständige Bau-Unternehmen sucht heute nach Lösungen, die Qualitätsmängel zu beheben.

 

Die Sanierungsarbeiten der Hauptpiste (16/34) des EuroAirport wurden vom 14. Mai bis 1. August 2006 durchgeführt. Nun wurde festgestellt, dass es Abschnitte auf der neu sanierten Fläche der Piste gibt, wo die vertraglich vereinbarten Baunormen nicht eingehalten wurden. Bei den festgestellten Qualitätsmängeln handelt es sich konkret um Unebenheiten und Rissbildung der sanierten Betonplatten.

 

Nach einer Inspektion der französischen Zivilluftfahrtbehörde (DGAC) in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Zivilluftfahrt der Schweiz (BAZL) hat der binationale Flughafen EuroAirport die Auflage bekommen, die Baumängel beheben zu lassen. Heute untersucht das Bauunternehmen Glanzmann AG, das im Rahmen eines Konsortiums federführend für die Bauausführung verantwortlich ist, welche bautechnischen Lösungen möglich sind.

 

Ziel der Sanierungsarbeiten der Hauptpiste letzten Jahres war es, die beiden mittleren Betonplatten, die zusammen 15 Meter breit sind, im nördlichen Abschnitt der Hauptpiste (16/34) auf einer Länge von 1530 Meter zu erneuern. In der Regel fallen diese Art von Arbeiten an Flughäfen alle 20 Jahr an. Die Hauptpiste (16/34) des EuroAirport hat eine Gesamtlänge von 3900m.  Die Kosten der durchgeführten Sanierungsarbeiten verliefen auf rund 5 Millionen €.