24/09/2003

"Lunettes Sans Frontière" : Hilfsgüterflug EuroAirport - Afrika 2003

Am 4. Oktober 2003 werden zwei Piloten – Roland Hanser und Jean Paul Peter – mit einem Privatflugzeug (einer Piper Twin Comanche PA 30) vom EuroAirport aufbrechen, um die Sahara-Wüste zu überfliegen. Transportiert werden nach Afrika 200 Kilogramm Brillen und Paracetamol-Tabletten sowie andere Spenden für das Hilfswerk „Lunettes Sans Frontière“ vom Pater François Meyer aus Hirsingue (Elsass) sowie für die Hilfsaktionen der Stadt Mulhouse und des Generalkonsulats Algeriens.

 

Dieser seit August 2001 zweite humanitäre Hilfsgüterflug nach Afrika ab dem EuroAirport wurde heute anlässlich einer Medienkonferenz am EuroAirport von den Organisatoren und Partnern präsentiert. Der diesjährige 14-tägige Hilfsgüterflug bedarf die Teilnahme von 20 Freiwilligen: 10 Besatzungen, sowie eine Reihe Privatflugzeuge des Typs Piper, Cessna, Robin oder Maule.

 

Die „Flugzeug-Kolonne“ wird die Westküste Afrikas entlangfliegen, dann weiter über Chinguetti und St. Louis in Senegal, um Mopti bei Fakala zu erreichen. Die transportierten Brillen werden in St. Louis in Senegal abgeliefert, die Medikamente beim Pater Eloy Castaldo in Ouagadougou in Burkina-Faso und Leitfäden zur Hilfe von Krankheitsdiagnosen, eine Spende der Stadt Mulhouse, beim Krankenhaus in Fakala (Mali).  Beim Rückflug fliegen die Flugzeuge via Tamanrasset über die algerische Sahara aus dem Süden Richtung Norden. Diese letzte Etappe des Hilfsgüterfluges wurde mit Unterstützung des Generalkonsuls von Algerien, Herrn Lachène Kaid Slimane, Strasburg, vorbereitet wofür die Piloten ein Paket Medikamente für das Krankenhaus bei Constantine in Algerien abliefern werden.

 

Der Hilfsgüterflug EuroAirport – Afrika 2003 hat mehr als ein Jahr Vorbereitung gefordert. Die Brillen wurden vom Hilfswerk „Lunettes Sans Frontière“ gesammelt, klassifiziert und eingepackt. Gegründet wurde dieses Hilfswerk durch Pater François Meyer aus Hirsingue im Elsass.

 

Der Hilfsgüterflug, der am 4. Oktober 2003 ab dem EuroAirport starten wird, wird auch durch ein Dutzend Firmen der Region unterstützt, u.a. durch den EuroAirport, Fa. Barrisol, Maurer Frères und IDEA Service, wobei die letztere ihr Netz von Filialen als Sammelstellen für die gespendeten Brillen eingerichtet hat.