05/01/2018

ILS 33: Ende 2017 beträgt der Anteil Südlandungen 10,3 Prozent

Das Instrumentenlandesystem für die Südpiste 33 (ILS 33) am EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg ist seit Ende 2007 in Betrieb.

Am 31. Dezember 2017 betrug der Anteil der Südlandungen für das gesamte Kalenderjahr 10,3 Prozent sämtlicher Instrumenten-Anflüge gegenüber 5,9 Prozent im Vorjahr. Von insgesamt 39‘630 IFR-Landungen (Vorjahr: 38‘959) erfolgten 4‘092 (Vorjahr: 2‘293) auf der Südpiste 33. Im Jahr 2017 lagen die ILS 33-Quoten in fast allen Monaten über dem langjährigen Mittel.

89,5 Prozent bzw. 35‘465 der IFR-Landungen (gegenüber 93,9 Prozent bzw. 36‘580 Landungen im Vorjahr) erfolgten von Norden her auf der Hauptpiste 15; die restlichen IFR-Landungen wurden über die Ost-West-Piste abgewickelt.

Die Modalitäten zur Benutzung der Piste 33 für IFR-Landungen werden in einem Abkommen festgelegt, das am 10. Februar 2006 zwischen dem Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) und der französischen Zivilluftfahrtbehörde (DGAC) unterzeichnet wurde. Das Abkommen legt fest, dass die Piste 15 als Hauptlandepiste benützt wird und dass die Piste 33 in der Regel nur benützt werden soll, wenn die Rückenwindkomponente 5 Knoten übersteigt (s. www.euroairport.com, Rubrik Umwelt und Fluglärm/Flugbewegungen/ILS 33/Abkommen).

Da der Anteil der Südlandungen den 10 Prozent-Schwellenwert überschreitet, werden die beiden zuständigen Luftfahrtbehörden zunächst eine gemeinsame Analyse dieses Ergebnisses durchführen. Danach werden sie, gestützt auf das Abkommen vom 10. Februar 2006, Konsultationen aufnehmen, mit dem Ziel, Massnahmen zu treffen, um die prozentuale Nutzung der Piste 33 wieder unter die 10 Prozent-Marke zu bringen.
 
Die Tages-, Monats- und Jahresstatistiken der Südlandungen sowie die aktuellen Windwerte und alle wichtigen Grundlagendokumente sind auf der Homepage www.euroairport.com unter der Rubrik Umwelt und Fluglärm/Flugbewegungen/ILS 33 publiziert