26/11/2010

Erweiterung der Lärmschutzmassnahmen

und Hervorhebung der volkswirtschaftlichen Bedeutung des EuroAirport

In seiner Sitzung vom 8. Oktober 2010 hat der Verwaltungsrat des Flughafens Basel-Mulhouse drei neue Lärmschutzmassnahmen verabschiedet sowie einen zusätzlichen Entscheid mit sofortiger präventiver Wirkung getroffen.

Die Massnahmen wurden nach Abwägung der umweltseitigen Wirkungen und der wirtschaftlichen Konsequenzen einerseits sowie der Auswirkungen auf die Flughafennutzer andererseits beschlossen. Sie stehen für die Weiterentwicklung der Lärmschutzpolitik des Flughafens, die der Verwaltungsrat in den 90er Jahren Schritt für Schritt begonnen hat.

Mit einer ausgewogenen Vorgehensweise möchte der EuroAirport für die nachhaltige Entwicklung der Flughafenplattform sorgen, die mit ihren 6 500 direkten Arbeitsplätzen zu den wichtigsten Arbeitgebern in der Region zählt.

Der EuroAirport spielt für das Dreiländereck eine wichtige Rolle: Er ist der dritte Landesflughafen der Schweiz nach Zürich und Genf, der fünftgrösste regionale Flughafen in Frankreich und bedient in Deutschland den gesamten Südwesten Baden-Württembergs. Laut Ergebnissen einer unabhängigen Studie zur volkswirtschaftlichen Bedeutung des EuroAirport, hängen 27 000 Arbeitsplätze mit den Aktivitäten des Flughafens zusammen (direkte, indirekte, induzierte und katalytische Effekte). Damit verbunden ist ein Umsatz von 3,9 Milliarden , ein Einkommen von fast 1 Milliarde und eine Wertschöpfung von 1,4 Milliarden (Bezugsjahr 2008).

Für weitere Informationen: Medienmitteilung EuroAirport


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