03/09/2011

Der "Luminator" von Jean Tinguely kehrt dank dem EuroAirport an einen öffentlichen Ort zurück

Im Rahmen einer offiziellen Zeremonie am Samstag, 3. September 2011 wurde die Installation des „Luminator“, das letzte Werk von Jean Tinguely, im 5. Stock des Flughafenterminals, Schweizer Seite, eingeweiht. Die Zeremonie wurde im Beisein von Christoph Brutschin, Vize-Präsident des EuroAirport-Verwaltungsrates und Regierungsrat Basel-Stadt, Yves Camier, Sous-Préfet von Altkirch, Matthias M. Baltisberger, Leiter der Roche am Standort Basel und Mitglied des Verwaltungsrates des Museum Tinguely sowie Roland Wetzel, Direktor Museum Tinguely und Werner Parini, Leiter des Flughafendepartements ausgerichtet.

Anlässlich des 20-jährigen Todestages von Jean Tinguely freut sich der EuroAirport sehr, dem „Luminator“ vom Museum Tinguely ein neues Zuhause an zu bieten und ab dem 4. September für die Dauer von drei Jahren einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Diese grosse, 24-Meter lange und fast 5 Tonnen schwere Lampenskulptur ist im 5. Stock des Flughafenterminals in Halle 4 auf einem Sockel montiert. Der „Luminator“ ist ein Werk von Jean Tinguely (1925-1991), einem der innovativsten Schweizer Künstler des 20. Jahrhunderts. Dieses Werk wurde zum ersten Mal im Juni 1991 in der Messehalle Basel ausgestellt. Danach wurde es vom Bankverein (später UBS) erworben.
Nach dem Tod des Künstlers am 30. August 1991 wurde die Lampenskulptur in der Schalterhalle des Basler Bahnhofs installiert, so wie es Tinguely noch zu Lebzeiten gewünscht hatte, und blieb dort sieben Jahre stehen. 1999 wurde der „Luminator“ im Bahnhof Leipzig ausgestellt und im Jahr 2005 übergab die UBS ihn als Geschenk an das Museum Tinguely.

Der „Luminator“, von Tinguely dazu geschaffen, von einer breiten Öffentlichkeit bewundert zu werden, kehrt jetzt dank dem EuroAirport zurück, und dieses Mal auf französisches Territorium, auf der Schweizer Seite eines bi-nationalen Flughafens mit tri-nationaler Ausrichtung.

In der Tat wurde die Entscheidung, diese riesige Lampenskulptur im EuroAirport zu installieren, durch mehrere Faktoren beeinflusst:

-  Der EuroAirport ist ein öffentlicher Ort, der pro Jahr von mehr als 4 Millionen Passagieren frequentiert wird

-  Tinguely hatte enge Beziehungen zu Frankreich: er lebte in Paris und hatte dort mehrere Ausstellungen. Das letzte Werk dieses Schweizer Künstlers im Flughafen auszustellen entspricht dem bi-nationalen Charakter des EuroAirport

-  Der EuroAirport ist Eingangstor zur Entdeckung des kulturellen Reichtums der Region, zu dem auch das Museum Tinguely in Basel gehört

- Die Kunst verbindet Menschen über Grenzen hinweg, und genau dies ist auch die primäre Aufgabe des EuroAirport, in dem sich Tag für Tag Reisende aus aller Welt treffen und sich gegenseitig austauschen.


Ende Juli 2011 zählte der EuroAirport 2,8 Millionen Passagiere (dies ist ein Zuwachs von +27% im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres). Mit 62‘000 Tonnen hat sich das Frachtaufkommen um 2% erhöht. Für das zweite Halbjahr 2011 erwartet die Leitung des EuroAirport einen leichten Rückgang dieses aussergewöhnlichen Zuwachses und schätzt zum Jahresende 2011 ein Gesamt-Passagieraufkommen von voraussichtlich 4,8 Millionen (+17% im Vergleich zu 2010).

Heute bedient der EuroAirport über 90 Destinationen mit Direktflügen im Linien- und Ferienflugverkehr. Star Alliance, One World und SkyTeam bieten zudem mehrmals täglich interkontinentale Verbindungen über die wichtigsten europäischen Hubs an: Kopenhagen, Frankfurt, London, München, Paris, Wien und Zürich.