11/06/2003

Der EuroAirport strafft seine internen Strukturen, um Kosten zu senken und sich der Zukunft zu stellen

Anfangs 2003 hat die Direktion des EuroAirport ein Reorganisations-Programm gestartet mit dem Ziel, interne Synergien auszuschöpfen, die Leistungsfähigkeit des EuroAirport zu steigern und die Betriebskosten zu senken.

 

Diese Reorganisation ist Teil eines Gesamt-Prozesses, der auch das Verschieben von wichtigen Investitionen beinhaltet.

 

In Anbetracht des seit Anfang des Jahres kontinuierlichen und erheblichen Verkehrsrückgangs, dessen Dauer nicht absehbar ist, hat sich der Verwaltungsrat vom EuroAirport entschieden, das neue Terminal Süd im Schweizer Sektor Ende 2003 nicht wie ursprünglich geplant in Betrieb zu nehmen.

 

Im Rahmen der aktuellen Restrukturierung des EuroAirport werden 29 Stellen abgebaut. In diesem Zusammenhang hat die Direktion des EuroAirport dem Betriebsrat gestern, 10. Juni 2003, ein Massnahmenpaket vorgelegt, das die Entlassungen auf ein Maximum von 19 MitarbeiterInnen beschränken könnte.

 

In den ersten 5 Monaten von 2003 hat sich die Lage des Passagierverkehrs am EuroAirport erheblich verschlechtert (-18%). Der Luftverkehr leidet weltweit noch unter den Folgen der Attentate vom 11. September 2001. Zusätzliche Faktoren, wie der Irak-Krieg und die Auswirkungen der SARS-Epidemie, haben zu einer dauerhaften Rezession im Bereich des Luftverkehrs geführt.

 

Besonders schwierig ist die Verkehrslage am EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg wegen den annullierten Flugverbindungen und Frequenzen der Fluggesellschaft Swiss, des Hauptkunden vom EuroAirport.