12/11/2007

Ausbau der Zone 6 bis des EuroAirport: Startschuss für die Befestigung eines Kompetenzzentrums für Luftfahrtaktivitäten.

Am 12. November 2007 wurde der Grundstein für die Zone 6 bis des EuroAirport gelegt, die zur Befestigung eines Kompetenzzentrums für Luftfahrtaktivitäten dienen soll. Zu den Teilnehmern der offiziellen Zeremonie unter dem Vorsitz von Michel Fuzeau, dem Präfekten des Departements Haut-Rhin, gehörten Jean-Pierre Gallo, Präsident des Verwaltungsrats des EuroAirport, Eduard Belser, Vizepräsident des Verwaltungsrats, Adrien Zeller, Präsident des Conseil Régional d’Alsace, Charles Buttner, Präsident des Conseil Général du Haut-Rhin, Ralph Lewin, Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt, Roland Igersheim, Bürgermeister von Hésingue und Präsident der Communauté de Communes des Trois Frontières, sowie Norbert Marx, Generaldirektor von Jet Aviation.


Mit einer Fläche von 30 Hektaren liegt die neue Zone 6 bis im südwestlichen Teil der Zone Süd des EuroAirport (Gesamtfläche 60 ha) und soll Standort eines Kompetenzzentrums für Luftfahrtaktivitäten werden. In dieser Zone werden Unternehmen angesiedelt, die auf die Wartung und den Umbau von Flugzeugen spezialisiert sind und deren Aktivitäten zahlreiche hochqualifizierte Arbeitsplätze generieren werden.

Ein erstes Projekt in der Zone 6 bis wird von der Firma Jet Aviation gebaut, die einen 33-meter-hohen Gross-Hangar mit einer Fläche von 10 000 m²  auf einer Landfläche von 30 000 m² (3 ha) bauen will. Allein durch dieses Projekt werden 400 direkte Arbeitsplätze und 500 indirekte Arbeitsplätze in Zuliefer- und Dienstleistungsunternehmen ausserhalb des Flughafengeländes geschaffen. Zwei weitere Projekte in dieser Zone befinden sich ebenfalls bereits in der Planung: ein Wartungshangar mit einer Fläche von 40 000 m² (4  ha) für AMAC Aerospace und ein Hangar für die Wartung von Geschäftsflugzeugen auf einer Fläche von 21 500 m² (2 ha) für Air Service Basel (ASB).  


Die öffentlichen Investitionen für die erste Phase der Erschliessungsarbeiten (für das Projekt Jet Aviation) werden auf 17,3 Millionen € geschätzt. Die französischen Gebietskörperschaften sowie die Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft sind sich der wirtschaftlichen und sozialen Bedeutung des Projekts bewusst und haben sich an die Seite des Flughafens gestellt, um die notwendige Finanzierung zu sichern. Die französischen Körperschaften (Conseil Général du Haut-Rhin, die Région Alsace, die Gemeinde Hésingue, die Communauté des Communes des Trois Frontières und die Industrie- und Handelskammer von Mulhouse) bringen 55% der Finanzierung auf, der Flughafen Basel-Mulhouse 28%, die Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft zusammen mit Jet Aviation 10% und der Fonds der Europäischen Union (FEDER) 7%.


Die öffentlichen Investitionen für die zweite Phase der Erschliessungsarbeiten (für die Projekte AMAC und ASB) werden auf 7,7 Millionen € geschätzt und werden von dem Flughafen zusammen mit den Firmen AMAC und ASB getragen.


Jean-Pierre Gallo, Präsident des Verwaltungsrats erklärt: „Ich danke all unseren Partnern und Finanziers, die ihren Beitrag geleistet haben, um dieses Projekt, das für die Entwicklung der Luftfahrtaktivitäten und die Beschäftigung am Standort EuroAirport von so grosser strategischer Bedeutung ist, in Rekordzeit auf den Weg zu bringen. Dies ist eins der bedeutendsten Projekte im Elsass seit zehn Jahren.“


Im Laufe der ersten zehn Monate des Jahres 2007 wurden über den EuroAirport 3,7 Millionen Passagiere befördert, was einer Steigerung von 8% gegenüber demselben Zeitraum des Vorjahres entspricht. Im gleichen Zeitraum (Januar bis Oktober 2007) stieg die Anzahl der Flugbewegungen (Starts und Landungen) um 1%