15/09/2016

Am EuroAirport nimmt das neue Parkhaus F4 auf 6 Ebenen Gestalt an – Inbetriebnahme für das zweite Quartal 2017 geplant

Das neue Parkhaus F4, dessen Bau Mitte Januar 2016 begonnen hat, ist das erste öffentliche Parkhaus am EuroAirport. Die Inbetriebnahme des 24 Millionen Euro teuren Gebäudes ist für das zweite Quartal 2017 vorgesehen.

Mit dem Bau des neuen Parkhauses F4 verfolgt der EuroAirport zwei Ziele: den steigenden Passagierzahlen gerecht zu werden und die zukünftigen Arbeiten der Bahnanbindung vorwegzunehmen, die eine Verringerung der bestehenden Parkplatzkapazität verursachen werden. Somit ist das Parkhaus F4 eines der ersten Projekte zur Neugestaltung der Stadtseite des Fluhafengebäudes.

Das neue Parkhaus liegt 300 Meter vom Flughafen entfernt auf französischer Seite und verspricht somit kurze Wege für die Passagiere. Es bietet mehr als 2 700 gut beleuchtete und komplett überdachte Stellplätze auf sechs Ebenen.  Zudem wurde der verbliebene, im Freien stehende, Parkplatz F5 komplett saniert und bietet 700 Parkplätze an. Gesamthaft stellen das Parkhaus F4 und der Parkplatz F5 3 400 Stellplätze zur Verfügung. Dies sind 2 000 zusätzliche Plätze im Vergleich zur ursprünglichen Parkfläche F5 mit 1 500 Plätzen.

Nach einem Ausschreibungsverfahren beauftragte die Direktion des EuroAirport die Arbeitsgemeinschaft Gagnepark / DeA Architectes / Eiffage / Clemessy / Egis / Socotec mit der Planung und dem Bau des neuen Parkhauses F4 und der Neugestaltung der bestehenden Aussenparkfläche F5. Ausschlaggebend dafür, dass der Entwurf der Arbeitsgemeinschaft Gagnepark den Zuschlag erhielt, waren seine Funktionalität und die Zugänglichkeit, die gelungene architektonische, städte- und landschaftsbauliche Einbettung, die Einfachheit der Instandhaltung sowie die Qualität und Dauerhaftigkeit der verwendeten Materialien.

Das neue Parkhaus F4 zeichnet sich durch eine harmonische, mit Tages- und Nachtlicht umspielte Fassade aus, die dem Gebäude eine gewisse Leichtigkeit verleiht. Besonders hervorzuheben sind die einfache Zugänglichkeit über den Vorplatz, die öffentliche Raumgestaltung und die Fussgängerwege sowie die originelle Bepflanzung. Matten aus verzinktem Stahl dienen den Kletterpflanzen auf dem Vorplatz, im Inneren der Parkhausrampen und auf der benachbarten Parkfläche F5 als Rankhilfen und unterstützen so die landschaftsbauliche Integration. Der gesamte Bereich rund um das Gebäude ist grün angelegt; dazu gehören auch hochstämmige Bäume.

Ausserdem sind beim neuen Parkhaus die Anforderungen des ökologischen Bauens und des Umweltmanagements berücksichtigt worden. Beispielsweise wird bei der Regenwasserbewirtschaftung  das Wasser nicht in das kommunale Abwassernetz, sondern in Filterbecken, die teils neu gebaut und teils saniert wurden, abgeleitet. Zudem wurde der Aushub der Baustelle nach Siebung wiederverwendet, und beim verwendeten Stahl handelt es sich ebenso überwiegend um Recyclingstahl.