25/02/2003

Abbau Swiss: EuroAirport verfolgt weiterhin seine Strategie

Mit Bedauern hat der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg den heute von Swiss bekannt gegebenen Abbau im Flugplanangebot zur Kenntnis genommen. Dieser Abbau weist deutlich auf die schwierige Situation hin, durch die Swiss gegenwärtig geht. Von der allgemeinen schlechten Wirtschaftslage ist die ganze Luftverkehrsbranche betroffen.

 

Offensichtlich ist Swiss gezwungen, ihre ursprüngliche Strategie anzupassen. Sie beabsichtigt aber, den EuroAirport mit seiner Umsteigeplattform weiterhin zu bedienen. Wir hoffen, dass Swiss nach dieser Restrukturierung eine konkurrenzfähige Position in Europa aufbauen kann.

 

Der Entscheid von Swiss, ab dem 30. März 2003 (Sommerflugplan) 11 Destinationen aus dem Angebot ab Basel-Mulhouse zu streichen und die Verbindungen nach 7 Destinationen zu reduzieren, bedeutet für den EuroAirport rund 20 Abflüge weniger pro Tage.

 

Dieser weitere Rückzug von Swiss vom EuroAirport bestätigt, dass es für den Flughafen wichtig und richtig ist, seine Marketingstrategie konsequent weiter zu verfolgen und alles daran zu setzen, die Kosten tief zu halten. Kurzfristig geht es darum, die Verhandlungen mit Fluggesellschaften zu beschleunigen, die bereit sind, die Vorteile des EuroAirport zu nutzen.

 

Trotz aller Schwierigkeiten wird der EuroAirport seine Rolle als wichtiger Teil der Verkehrsinfrastruktur in der RegioTriRhena weiterhin erfüllen. Dafür hat er alle wichtigen Voraussetzungen: eine moderne Terminalinfrastruktur, eine attraktive Gebührenordnung und eine gute Erreichbarkeit.