03/01/2011

9,96% Südlandungen im Jahre 2010

Seit Ende 2007 ist das Instrumentenlandesystem auf die Südpiste 33 (ILS 33) am EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg in Betrieb.

 

Für das gesamte Kalenderjahr 2010 beträgt der Anteil der Südlandungen 9,96% (Vorjahr: 7,8%) sämtlicher Instrumenten-Anflüge, d.h. von insgesamt 32‘111 IFR-Landungen (Vorjahr: 30‘811) wurden 3‘198 (Vorjahr: 2‘418) auf die Piste 33 durchgeführt.

 

89,8% (28‘820 Landungen) der IFR-Landungen (Vorjahr: 91,8%, 28‘270 Landungen) fanden vom Norden auf die Hauptpiste 15 statt; die restlichen IFR-Landungen auf die Ost-West-Piste.

 

Der im Vergleich zum Vorjahr höhere Anteil der Südlandungen (+ 2,2%) ist auf die im Jahre 2010 ausserordentlichen, meteorologischen Bedingungen zurück zu führen.

In den Monaten April bis Juni 2010 wurden sehr häufig ausgeprägte Nordwindlagen verzeichnet, die zu hohen monatlichen ILS-Quoten im Frühjahr führten. Hingegen gab es in den Monaten Juli bis September 2010 wenig Nordwind.

 

Die Modalitäten zur Benutzung der Piste 33 für IFR-Landungen werden in einem Abkommen festgelegt, das am 10. Februar 2006 zwischen dem Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) und der französischen Luftfahrtbehörde (DGAC) unterzeichnet wurde. Das Abkommen legt fest, dass die Piste 15 als Hauptlandepiste benützt wird und dass die Piste 33 in der Regel nur benützt werden soll, wenn die Rückenwindkomponente 5 Knoten übersteigt (S. www.euroairport.com, Rubrik Umwelt/ILS 33/Abkommen).

 

Da der Anteil der Südlandungen den 8%-Schwellenwert überschreitet, werden die beiden zuständigen Luftfahrtbehörden, gestützt auf das Abkommen vom 10. Februar 2006, eine vertiefte Analyse durchführen.

 

Die Tages-, Monats- und Jahresstatistiken der Südlandungen sowie Windwerte (METAR-Daten) und alle wichtigen Grundlagendokumente sind auf der Website www.euroairport.com Rubrik Umwelt/ILS 33 publiziert.