04/01/2013

7,4% Südlandungen im Jahre 2012

Für das gesamte Kalenderjahr 2012 betrug der Anteil der IFR-Landungen von Süden auf die Piste 33  7,4% (Vorjahr: 6,2%). Von insgesamt 35‘780 IFR-Landungen (Vorjahr: 36‘188) wurden 2‘648 (Vorjahr: 2‘258) über diese Piste abgewickelt.

Der grösste Teil der IFR-Landungen (92,2% bzw. 32‘987 Landungen gegenüber 93,3% bzw. 33‘754 Landungen im 2011) fand von Norden auf die Hauptpiste 15 statt; die restlichen IFR-Landungen wurden über die Ost-West-Piste abgewickelt.

Der im Vergleich zum Vorjahr etwas höhere Anteil der IFR-Südlandungen ist auf die im Jahre 2012 meteorologischen Bedingungen zurück zu führen.
In den Monaten Februar und April wurden ausgeprägte Nordwindlagen verzeichnet, die zu hohen ILS-Quoten von über 15 bzw. über 17% führten. Hingegen gab es in den Monaten August und Dezember relativ wenig Nordwind.

Die Modalitäten zur Benutzung der Piste 33 für IFR-Landungen werden in einem Abkommen festgelegt, das am 10. Februar 2006 zwischen der DGAC und dem BAZL unterzeichnet wurde. Das Abkommen legt fest, dass die Piste 15 als Hauptlandepiste benützt wird und, dass die Piste 33 in der Regel nur benützt werden soll, wenn die Rückenwindkomponente 5 Knoten übersteigt (siehe www.euroairport.com, Rubrik Umwelt/ILS 33/Abkommen).

Die Tages-, Monats- und Jahresstatistiken der Südlandungen sowie Windwerte (METAR-Daten) und alle wichtigen Grundlagendokumente sind auf der Website www.euroairport.com Rubrik Umwelt/ILS 33 publiziert.